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Der Finkenhaken

Der Lebbiner Finkenhaken ist eine kleine Landzunge, die sich sanft hinein in den Breeger Bodden drückt. Hier ist das nord-westlichste Ende der Halbinsel Lebbin erreicht.

Der Finkenhaken ist flächenmäßig mit weniger als 4 Hektar recht klein. Und doch ist er ein Paradies für viele seltene Pflanzenarten und zahlreiche Lebewesen. So genießt der Finkenhaken auf Lebbin den Status „Höchste Schutzwürdigkeit“. Auch Besucher des Gut Lebbin sollten ihn auf ihren Erkundungen möglichst umgehen und bitte nicht betreten (hinter dem Deich), denn er ist die Kinderstube für unsere Fischotter und auch der Fischadler ist ein häufiger Gast. Sie sind, wie auch der Seeadler, vom umlaufenden Weg gut zu beobachten.

Über den Lebbiner Finkenhaken haben die nördlichen Entwässerungsgräben einen offenen Stich in den Breeger Bodden und sind somit vom windgeführten Hoch- und Niedrigwasser der Nordrügener Boddenkette direkt betroffen.

Die historischen Entwässerungsgräben sind durch ihren direkten Anschluss an den Bodden sehr wichtige Laichgebiete für Fische, Amphibien und bilden den Lebensraum für viele andere wassernutzende Lebewesen.